Marie Ringler: Jetzt ist sie da. Die Online-Durchsuchung. Heute hat die "Interministerielle Arbeitsgruppe zur Online-Durchsuchung" vertreten durch den Vorsitzenden Bernd-Christian Funk den Ministern Platter und Berger ihren Bericht übergeben. Platterwatch war dabei.
Der Bericht ist mehr als 100 Seiten lang. Wir werden ihn genau lesen und analysieren. Klar ist aber bereits jetzt: die Online-Durchsuchung kommt, wenn es nach SPÖ und ÖVP geht. Die Frage ist nur mehr in welcher Form.
Platter fürchtet den internationalen Terrorismus und Berger macht gleich mit.
Dabei zeigt sich beim ersten Schnell-Lesen des Berichts: es sind viele Fragen offen. Und dem Missbrauch ist Tür und Tor geöffnet. Denn: die Technik hinter den Trojanern ist mehr als komplex.
- Wer programmiert dem Innenminister die Software?
- Wie kommt er an die Sicherheitslücken heran, die eine Einbringung des Trojaners überhaupt erst ermöglichen?
- Wie werden die Trojaner dann ins System gebracht OHNE dass es der Verdächtige bemerkt (Firewalls, Anti-Viren-Software, etc. können da dem Innenminister ein Schnippchen schlagen...)?
- Was tun, wenn der Verdächtige seine Daten verschlüsselt?
- Wer stellt sicher, dass die Daten aus einer solchen Massnahme nicht manipuliert sind?
Die Trojaner sind ein gefährlicher Anschlag auf unsere Privatsphäre. Ermittlungstechnische Probleme des Innenministers lösen sie nicht.
Platterwatch hat erreicht, dass das Justizministerium den vollständigen Bericht auf seiner Seite veröffentlicht hat. Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung.
Hier der link: http://www.justiz.gv.at/service/content.php?nav=66&id=434
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Antwort erstellt am: 14.04.2008 22:08:47
von: Der Hacker
Tja wer eine Firewall und einen Virenscanner verwendet ist ohnehin
schon verdächtig, denn er hat ja etwas zu verbergen.
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Antwort erstellt am: 11.04.2008 12:33:40
von: 127.0.0.1
das mit den sicherheitslücken is so eine sache... vl spart man sich
das ganze da: in vista is ja schon ein von NSA organisiertes backdoor
eingebaut.. bissel internationale zusammenarbeit und die sache hat
sich in dem fall. bei xp kommts wer weiß vl auch mim nächsten
service pack (wenns nicht schon ist).. also im prinzip schauts dann so
aus: service pack + updates und das backdoor is da, kein servicepack
und keine updates: die "alten" sicherheislöcher findet
man auf diversen seiten.. zb: www.securityfocus.com .. da gibts oft
sogar exploits dabei .. is dann keine grosse sache mehr. mfg
"keiner von den volldeppen mit goldketten" .. was mich
brennend intressiert: was is die motivation dahinter mit deuschland
und co mitzuziehen? .. und was der gewinn? .. kommt mir alles sehr
verschworen vor .. dem muss nachgegangen werden...
das mit den sicherheitslücken is so eine sache... vl spart man sich
das ganze da: in vista is ja schon ein von NSA organisiertes backdoor
eingebaut.. bissel internationale zusammenarbeit und die >> mehr lesen
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Antwort erstellt am: 11.04.2008 12:26:41
von: 127.0.0.1
also sollt ich ungewöhlichen traffic feststellen... kann ich dann
anzeigen? .. wegen datenvolumen-klau... ich mein.. bandbreiten-klau
wärs ja bei jedem ..und ich zahl schließlich für die volle
bandbreite und das volumen ..
mfg "bin ja auch keiner von den
blöden auch wenn das gern wer so hätte"
also sollt ich ungewöhlichen traffic feststellen... kann ich dann
anzeigen? .. wegen datenvolumen-klau... ich mein.. bandbreiten-klau
wärs ja bei jedem ..und ich zahl schließlich für die >> mehr lesen
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Antwort erstellt am: 11.04.2008 12:15:14
von: 127.0.0.1
Ich seh da eine weitere hürde, die natürlich für den trojaner keine
hürde ist ... daführ isses vl vorm gesetz diebstahl, betrug, etc ..
nämlich: was passiert mit den "trojaner"-betroffenen die
zb von AON das Breitband packet aonSpeed Start haben: die haben ein
datenvolumen von 250MB pro monat, das ist nicht viel, läuft jetzt ein
trojaner auf dem pc, der verdächtige dokumente, aufgezeichnete
tastenanschläger oder ganz extrem vl screenshots verschickt
(zusätzlich werden vl komandos and den trojander übermittelt), wird
das datenguthaben massiv verbraucht u. gestohlen, das bedeutet
entweder kein internet mehr wenns guthaben verbraucht ist, oder
zusätzliche kosten, nachdem aber geheim bleiben soll das der
trojander da läuft wird wohl dem kunden nix überbleiben als das
hinzunehmen .. das is eine dreistigkeit schlechthin, betrug, diebstahl
- ausgehen vom staat: wenn ich mal bissel vorrechne.. wir gehn von dem
packet mit 250MB guthaben/monat aus(up und download zusammen):
- 1
screenshot von einem schirm 1280x1024 in niedrigster
qualität(jpg)=124kb
- x 60 (screens/day bei 5std online und screen
alle 5 min)= 7440kb = 7,4mb pro tag die übertragen werden
- x 30
(30 tage/monat) = sage und schreibe 223MB daten die der trojaner
frisst (von 250MB)..... was sagt man dazu? .. und wer bezahlt das?
.... wer wird für dieses datenaufkommen zur verantwortung gezogen?
... und bitte wer?!?! .. wird ins schlechte licht bei dem provider
gezogen?!!???!??!??!??! ... und das vl bloss weil der jenige über
einen chat mit jemandem übder terrorismus, osama bin laden oder
echelon diskutiert hat ... is das dann die rechtfertigung? nicht euer
ernst oder? .. was sagt ihr eigentlich zu Terror, Haarp, Echelon und
die Teddybären anlage? .. ich glaub ich setz dann meine auflösung
noch ein bissl rauf und achte drauf das der screen eintönig ist..
noch dazu mach ich die schrift so klein dass ich sie selbst nicht mehr
lesen kann... dann ein low-lvl-jpg? .. bringt ja null(=hyroglyphen);-)
.. letzteres is wohl ein tipp für die ganz paranoiden oder die, die
den staat ärgern wollen(die die wissen das der trojaner läuft)
Ich seh da eine weitere hürde, die natürlich für den trojaner keine
hürde ist ... daführ isses vl vorm gesetz diebstahl, betrug, etc ..
nämlich: was passiert mit den >> mehr lesen
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Antwort erstellt am: 11.04.2008 10:09:57
von:
tervippt - österreich :-)
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Antwort erstellt am: 11.04.2008 10:09:20
von:
tja, immerhin sinkt die kriminalität in östereich. wären die
grünen an der macht, würde sie steigen, statt
fallen!
http://www.kurier.at/nachrichten/147481.php
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